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Verkehrszeichen



Verkehrszeichen für sichere, normgerechte Verkehrsführung im professionellen Einsatz

Verkehrszeichen sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder funktionierenden Verkehrsorganisation. Sie regeln den Verkehrsfluss, weisen auf Gefahren hin und stellen sicher, dass gesetzliche Vorgaben zuverlässig eingehalten werden. In Industrie, Bau, Logistik, auf privaten oder öffentlichen Straßen sorgen sie für Orientierung, Sicherheit und strukturierte Abläufe – sowohl auf öffentlichen Verkehrsflächen als auch auf privaten Betriebs- und Werksgeländen. Schilder Klar bietet Ihnen ein praxisorientiertes Sortiment an normgerechten Verkehrs- und Zusatzzeichen.

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Verkehrszeichen



Gerade auf Betriebsflächen oder Baustellen entstehen häufig Unsicherheiten, da Verkehrsführungen nicht immer eindeutig erkennbar sind. Verantwortliche stellen sich Fragen wie: Worauf weist dieses Verkehrszeichen hin und wie ist die Verkehrszeichen Bedeutung im jeweiligen Kontext korrekt zu verstehen? Eine klare, gut sichtbare Beschilderung reduziert hier nicht nur das Unfallrisiko, sondern schafft auch rechtliche Klarheit und entlastet den organisatorischen Aufwand im Alltag.

Verkehrszeichen für öffentliche und betriebliche Verkehrsflächen

Verkehrszeichen kommen nicht nur im öffentlichen Straßenverkehr zum Einsatz. Auch auf privaten Geländen gelten häufig die Regelungen der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) oder angelehnte Verkehrsregeln. Eine eindeutige Beschilderung ist deshalb essenziell, um Verkehrswege sicher zu gestalten und Missverständnisse zwischen Mitarbeitenden, Besuchern und Lieferanten zu vermeiden. Schilder Klar bietet hierfür Verkehrszeichen in langlebiger Qualität, gefertigt aus Aluminium und ausgelegt für den dauerhaften Einsatz im Innen- und Außenbereich.

Reflexionsklassen bei Verkehrszeichen – Sichtbarkeit nach StVO richtig auswählen

Damit Verkehrszeichen ihre Funktion zuverlässig erfüllen, müssen sie auch bei Dunkelheit, schlechter Witterung oder ungünstigen Lichtverhältnissen gut erkennbar sein. Die Straßenverkehrs-Ordnung schreibt daher vor, dass Verkehrszeichen grundsätzlich retroreflektierend ausgeführt sein müssen. Die genaue Leuchtstärke wird über sogenannte Reflexionsklassen geregelt, die in der DIN EN 12899-1 definiert sind und im öffentlichen Verkehrsraum verbindlich Anwendung finden.

Überblick über die gängigen Reflexionsklassen

Verkehrszeichen werden in unterschiedliche Reflexionsklassen eingeteilt, die sich in ihrer Rückstrahlkraft und damit in der Sichtbarkeit unterscheiden. Welche Klasse erforderlich ist, hängt vom Einsatzort, der Verkehrsbedeutung und den örtlichen Gegebenheiten ab.

RA1 (früher Klasse 1)

Diese Reflexionsklasse bietet eine grundlegende Rückstrahlwirkung und wird überwiegend auf untergeordneten Straßen, innerörtlichen Bereichen oder auf privaten Betriebsflächen eingesetzt. Sie eignet sich vor allem für Verkehrszeichen bei geringer Verkehrsbelastung und niedrigeren Geschwindigkeiten.

→ Bis 50 km/h (innerörtlicher Verkehr, Betriebs- und Werksgelände)

RA2 (früher Klasse 2)

RA2 ist die im öffentlichen Straßenverkehr am häufigsten eingesetzte Reflexionsklasse. Sie bietet eine deutlich höhere Sichtbarkeit bei Dunkelheit und wird für Hauptverkehrsstraßen, außerörtliche Straßen sowie stark frequentierte Bereiche empfohlen. Diese Klasse stellt in vielen Kommunen den Standard dar.

→ 50 bis 70 km/h (Hauptverkehrsstraßen, außerörtliche Bereiche)

RA3 (früher Klasse 3, Hochintensiv)

Die höchste Reflexionsklasse wird überall dort verwendet, wo maximale Sichtbarkeit erforderlich ist, beispielsweise an Autobahnen, Schnellstraßen, Gefahrenstellen oder bei hohen Fahrgeschwindigkeiten. Verkehrszeichen der Klasse RA3 sorgen auch bei schwierigen Sichtverhältnissen für eine frühzeitige Wahrnehmung (aktuell bei uns nur auf Anfrage möglich, melden Sie sich gerne!).

→ Über 70 km/h (Schnellstraßen, Bundesstraßen, Autobahnen)

Reflexionsklassen auf Betriebs- und Privatgeländen

Auch auf Betriebsgeländen oder privaten Verkehrsflächen spielt die Wahl der richtigen Reflexionsklasse eine wichtige Rolle. Besonders bei Nachtbetrieb, Schichtarbeit oder starkem Lieferverkehr erhöht eine höhere Reflexionsklasse die Sicherheit erheblich. Zwar gelten hier nicht immer die gleichen gesetzlichen Vorgaben wie im öffentlichen Straßenraum, dennoch orientieren sich viele Unternehmen bewusst an den StVO-Standards, um ein einheitliches und verständliches Verkehrsbild zu schaffen.

Welche Reflexionsklasse ist die richtige?

Die Auswahl der passenden Reflexionsklasse sollte immer anhand des Einsatzbereichs erfolgen. Faktoren wie Verkehrsaufkommen, zulässige Geschwindigkeit, Umgebungsbeleuchtung und mögliche Gefahrenstellen sind dabei entscheidend. Eine zu niedrige Reflexionsklasse kann die Wahrnehmbarkeit einschränken, während eine höherwertige Ausführung langfristig zur Unfallvermeidung beiträgt und die Sicherheit erhöht.

Schilder Klar unterstützt Sie bei der Auswahl der geeigneten Reflexionsklasse und bietet Verkehrszeichen in unterschiedlichen Ausführungen an – abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen und Einsatzorte. Auch wenn ein bestimmtes Verkehrszeichen nicht standardmäßig im Sortiment geführt wird, fertigt Schilder Klar auf Wunsch eine passende Lösung gemäß Ihren Anforderungen.

Typische Einsatzbereiche und Anforderungen

Im professionellen Umfeld erfüllen Verkehrszeichen unterschiedliche Aufgaben. Sie dienen unter anderem dazu, Gefahrenstellen kenntlich zu machen, Verkehrsflüsse zu lenken oder bestimmte Verhaltensweisen verbindlich vorzugeben. Besonders häufig werden Verkehrszeichen benötigt, wenn Verkehrsführungen temporär geändert werden, räumliche Einschränkungen bestehen oder mehrere Verkehrsteilnehmergruppen gleichzeitig aufeinandertreffen. Ohne klare Regelung kommt es schnell zu Verzögerungen, Sachschäden oder sicherheitsrelevanten Situationen.

Unterteilung von Verkehrszeichen – übersichtlich erklärt mit praxisnahen Beispielen

Um Verkehrsflächen sicher und eindeutig zu beschildern, ist es wichtig zu wissen, welche Arten von Verkehrszeichen es gibt und wofür sie eingesetzt werden. Die Straßenverkehrsordnung unterscheidet verschiedene Kategorien von Verkehrszeichen, die jeweils eine klar definierte Funktion erfüllen. Diese Einteilung sorgt dafür, dass Verkehrsteilnehmer Hinweise schnell erfassen und richtig interpretieren können – sowohl im öffentlichen Straßenverkehr als auch auf privaten Betriebs- und Werksgeländen.

Gefahrzeichen – Warnung vor besonderen Gefahren

Gefahrzeichen machen auf Gefahrenstellen aufmerksam, die für Verkehrsteilnehmer nicht sofort erkennbar sind. Sie fordern zu erhöhter Aufmerksamkeit und einer angepassten Fahrweise auf.

Typische Einsatzbereiche von Gefahrzeichen sind unter anderem:

  • Baustellen und Arbeitsstellen
  • unebene Fahrbahnen oder Fahrbahnverengungen
  • Kurven, Steigungen oder Gefälle
  • Fußgänger- oder Radverkehr
  • eingeschränkte Sichtverhältnisse, Schnee oder Glätte

Gefahrzeichen weisen frühzeitig auf Risiken hin und helfen, Unfälle durch rechtzeitiges Reagieren zu vermeiden.

Vorschriftzeichen – verbindliche Gebote und Verbote

Vorschriftzeichen enthalten klare Anordnungen, die zwingend einzuhalten sind. Sie regeln das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer eindeutig und ohne Interpretationsspielraum.

Zu den Vorschriftzeichen zählen unter anderem: Gebotszeichen wie vorgeschriebene Fahrtrichtungen (links, rechts, geradeaus) Kennzeichnungen von Geh- und Radwegen Verbotszeichen wie Durchfahrtsverbote für bestimmte Fahrzeugarten Halt- und Parkverbote Verkehrszeichen zur Geschwindigkeitsbegrenzung

Vorschriftzeichen sind besonders wichtig auf Betriebsgeländen, Zufahrten und Verkehrsflächen, auf denen klare Regeln für Sicherheit und Ordnung erforderlich sind.

Richtzeichen – Orientierung und Verkehrslenkung

Richtzeichen geben Hinweise zur Orientierung und erleichtern die Verkehrsführung. Sie helfen dabei, Verkehrsströme gezielt zu lenken und Fehlfahrten zu vermeiden.

Typische Beispiele für Richtzeichen sind:

  • Vorfahrtsschilder und Hinweise zur Vorfahrtsregelung
  • Parkplatzschilder
  • Ortseingangs- und Ortsausgangsschilder
  • Wegweiser und Ausfahrtsschilder
  • Hinweise auf Sackgassen oder besondere Verkehrsführungen

Richtzeichen sorgen für Übersichtlichkeit und unterstützen einen reibungslosen Verkehrsablauf auf öffentlichen und privaten Verkehrsflächen.

Verkehrseinrichtungen – aktive Führung des Verkehrs

Verkehrseinrichtungen dienen der aktiven Lenkung und Sicherung des Verkehrs. Sie werden häufig ergänzend zu Verkehrszeichen eingesetzt, insbesondere bei temporären oder gefährlichen Verkehrssituationen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Leitbaken und Warnbaken
  • Leitkegel und Leitpfosten
  • Richtungstafeln
  • Absperr- und Leiteinrichtungen

Verkehrseinrichtungen strukturieren Verkehrsflächen sichtbar und erhöhen die Sicherheit, etwa auf Baustellen oder bei geänderten Verkehrsführungen.

Zusatzzeichen – präzise Ergänzung von Verkehrszeichen

Zusatzzeichen ergänzen Verkehrszeichen durch zusätzliche Informationen oder Einschränkungen. Sie konkretisieren, für wen oder wann eine Regel gilt, und erhöhen damit die Verständlichkeit.

Häufige Zusatzzeichen sind beispielsweise:

  • Hinweise auf bestimmte Fahrzeugarten wie LKW, PKW oder Busse
  • Angaben wie „Anlieger frei“ oder „Lieferverkehr frei“
  • zeitliche Einschränkungen
  • Zusatzinformationen zu Baustellen oder Sonderregelungen

Zusatzzeichen ermöglichen eine flexible und situationsgerechte Verkehrsregelung, ohne neue Hauptzeichen aufstellen zu müssen.

Tipp: Verkehrszeichen richtig einsetzen

Verkehrszeichen entfalten ihre volle Wirkung nur dann, wenn sie gut sichtbar, korrekt platziert und auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sind. Besonders auf Betriebs- und Werksgeländen empfiehlt sich eine Beschilderung, die sich an den Vorgaben der StVO orientiert und bei Bedarf reflektierend ausgeführt ist. Schilder Klar unterstützt Sie dabei mit passenden Produkten und fachlicher Beratung.