Gefahrstoffverordnung (GHS)
Erfahren Sie, welche Kennzeichnungspflichten die Gefahrstoffverordnung (GHS) vorgibt und wie Unternehmen Gefahrstoffe sicher und normgerecht kennzeichnen.
Gefahrstoffverordnung (GHS) – Gefahrstoffe sicher kennzeichnen und Arbeitsplätze schützen
In nahezu jeder Branche kommen Stoffe zum Einsatz, die besondere Risiken für Mensch oder Umwelt mit sich bringen. Ob Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Farben oder Chemikalien in der Produktion – ein sicherer Umgang mit Gefahrstoffen beginnt immer mit einer eindeutigen Kennzeichnung. Die Gefahrstoffverordnung (GHS) schafft hierfür den rechtlichen Rahmen und sorgt dafür, dass Gefahren schnell erkannt und geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden können.
Ziel der Verordnung ist es, Beschäftigte vor gesundheitlichen Risiken zu schützen und gleichzeitig einen sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen im Arbeitsalltag zu gewährleisten. Eine verständliche Kennzeichnung, klare Betriebsanweisungen und regelmäßige Unterweisungen bilden dabei die Grundlage für einen wirksamen Arbeitsschutz.
Was regelt die Gefahrstoffverordnung (GHS)?
Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) setzt in Deutschland die Anforderungen zum Umgang mit Gefahrstoffen um und berücksichtigt dabei das weltweit einheitliche Einstufungs- und Kennzeichnungssystem GHS (Globally Harmonized System). Dieses System sorgt dafür, dass Gefahren weltweit anhand gleicher Symbole, Signalwörter und Gefahrenhinweise dargestellt werden.
Für Unternehmen bedeutet dies, dass gefährliche Stoffe eindeutig gekennzeichnet, Gefährdungen beurteilt und geeignete Schutzmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Gleichzeitig verpflichtet die Verordnung Arbeitgeber dazu, Beschäftigte regelmäßig zu unterweisen und Betriebsanweisungen bereitzustellen.
Zu den wichtigsten Anforderungen gehören unter anderem:
- Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe
- Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
- Bereitstellung geeigneter Schutzmaßnahmen
- Erstellung von Betriebsanweisungen
- Unterweisung der Beschäftigten
- sichere Lagerung und Handhabung von Gefahrstoffen
Durch diese Maßnahmen lassen sich Risiken deutlich reduzieren und Arbeitsunfälle vermeiden.
Das GHS-System schafft internationale Verständlichkeit
Ein wesentlicher Bestandteil der Gefahrstoffverordnung (GHS) sind die international standardisierten Gefahrstoffpiktogramme. Die bekannten roten Rauten mit schwarzem Symbol vermitteln Gefahren auf einen Blick – unabhängig von Sprache oder Herkunft.
So weist beispielsweise das Piktogramm „Flamme“ auf entzündbare Stoffe hin, während andere Symbole auf giftige, ätzende oder umweltgefährliche Eigenschaften aufmerksam machen. Die einheitliche Gestaltung erleichtert den sicheren Umgang mit Chemikalien und unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Kennzeichnungspflichten zuverlässig einzuhalten.
Neben den Etiketten spielen auch gut sichtbare Informationsaushänge eine wichtige Rolle. Sie helfen Beschäftigten, Gefahrstoffsymbole richtig zu verstehen und im Arbeitsalltag korrekt zu handeln.
Kennzeichnungslösungen für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen
Eine normgerechte Gefahrstoffkennzeichnung beginnt mit hochwertigen und dauerhaft lesbaren Etiketten. Ebenso wichtig sind Informationsmedien, die Mitarbeitenden die Bedeutung der einzelnen Gefahrensymbole verständlich erläutern.
Schilder Klar bietet Unternehmen ein umfangreiches Sortiment an Produkten rund um die Gefahrstoffkennzeichnung. Unsere Etiketten und Aushänge unterstützen Betriebe dabei, gesetzliche Vorgaben praxisgerecht umzusetzen und die Sicherheit am Arbeitsplatz nachhaltig zu erhöhen.
Ergänzend unterstützt der Aushang „Gefahrstoffkennzeichnung am Arbeitsplatz“ (GHS/GefStoffV/BGV A8/GGVS) Beschäftigte dabei, Gefahrstoffsymbole und deren Bedeutung schnell nachzuschlagen. So bleiben wichtige Informationen jederzeit gut sichtbar und leicht verständlich.
Als Hersteller hochwertiger Sicherheitskennzeichnung bietet Schilder Klar langlebige Kennzeichnungslösungen für Industrie, Handwerk, Laboratorien und viele weitere Einsatzbereiche. Unsere Produkte unterstützen Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zuverlässig einzuhalten und gleichzeitig ein hohes Maß an Arbeitssicherheit zu gewährleisten.
Gefahrstoffkennzeichnung als Bestandteil eines umfassenden Arbeitsschutzes
Die Gefahrstoffverordnung (GHS) wirkt nicht isoliert, sondern ergänzt weitere Vorschriften des betrieblichen Arbeitsschutzes. Dazu zählen unter anderem das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS). Gemeinsam bilden sie die Grundlage für einen sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen und tragen dazu bei, Beschäftigte sowie die Umwelt nachhaltig zu schützen.
Eine professionelle Gefahrstoffkennzeichnung erleichtert nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern schafft auch Transparenz im Arbeitsalltag. Klare Symbole, verständliche Hinweise und dauerhaft lesbare Etiketten helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und richtig zu handeln.
Sicherheit beginnt mit einer eindeutigen Kennzeichnung
Die Gefahrstoffverordnung (GHS) schafft verbindliche Regeln für den sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen und unterstützt Unternehmen dabei, Arbeitsplätze sicher zu gestalten. Mit normgerechten Gefahrstoffetiketten und übersichtlichen Informationsaushängen von Schilder Klar lassen sich gesetzliche Anforderungen einfach umsetzen und Sicherheitsstandards dauerhaft verbessern. So schaffen Sie optimale Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Gefahrstoffen im Betrieb.












































































